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Die Störche Hubert und Helene

Storch

Hallo, Ihr da Unten - Wir möchten heute von uns berichten.

Seit dem Jahre 2000 bewohnen wir diesen Schornstein, direkt neben dem Teschendorfer Landgasthof, gemeinsam (Hubert hatte den Platz 1999 schon in Besitz genommen und mit dem Rohbau begonnen). Seitdem ist unser Zuhause schon ein ganzes Stück gewachsen.

Da es uns die Teschendorfer Umgebung angetan hat, kommen wir jedes Jahr nach unserem halbjährigen Afrikaurlaub hierher zurück. Ihr könnt uns von Mitte April bis Ende August hier besuchen.

Nun zu unserem Nachwuchs:

Jahr Ankunft Nachwuchs Abreise
2000 Mitte Mai nur Horstbau Mitte August
2001 25.04. 1 26.08.
2002 23.04. 2 30.08.
2003 08.05. 1 30.08.
2004 08.04. 2 29.08.
2005 er 02.04.
sie 26.04.
2 02.09.
2006 er 28.03.
sie 10.04.
2 20.08.
2007 er 25.03.
sie 01.04.
4 24.08.
2008 30.03. 4 24.08.
2009 27.03. 2 26.08.
2010 29.03. 2 28.08.
2011 - - -
2012 - - -
2013 - - -
2014 29.03. ... ...

Wissenswertes über Störche:

Störche

Storchenbetreuer des Alkreises Oranienburg: R. Heigel Tel.033053-70346

  • Ankunft der Störche Ende März / Anfang April am Horst
  • erst kommt das Männchen, später das Weibchen (Störche sind nicht partnertreu, zum Zusammen treffen gleicher Partner kommt es deshalb recht häufig, weil sowohl Männchen als auch Weibchen eine enge Bindung an ihren alten Brutplatz haben.)
  • nach der Paarung legt das Weibchen 2 - 5 Eier die Beide abwechselnd ausbrüten.
  • die Brutzeit beträgt 32-33 Tage
  • ca. Ende Mai schlüpfen die ersten Jungen
  • die Nestlingszeit beträgt etwa 2 Monate
  • mit 8 Wochen verlässt das Mutigste erstmals das Nest, mit 9 Wochen können alle Jungen fliegen
  • im Alter von 3 Monaten ernähren sie sich selbstständig
  • Nahrung : Regenwürmer, Kleinsäuger, Froschlurche, Eidechsen, Schlangen, Fische und große Insekten
  • Im August geht der Storchensommer zu Ende. Die Jungvögel unternehmen immer weitere Ausflüge in die Umgebung und ziehen schließlich noch vor ihren Eltern in den Süden.
  • Die Zugrichtung ist ihnen angeboren. Etwa eine Woche später folgen ihnen die Altstörche.
  • Während der ersten zwei Lebensjahre kehren die Jungstörche häufig nicht nach Europa zurück, sondern vagabundieren entlang der Zugrouten oder in ihrem Winterquartieren umher.
  • Die meisten Störche brüten erst im Alter von 4-oder 5 Jahren.

Zugrouten

Zugroute Straße von Gibraltar:
Sie verläuft mitten durch Deutschland, von Holland aus zum Harz, wo sie nach Süden abbiegt und zum Alpenfuß hinführt. Störche, die westlich dieser Zugscheide brüten, ziehen im allgemeinen über Frankreich, Spanien und die Straße von Gibraltar nach Westafrika.

Zugroute Bosporus:
Die “Oststörche” fliegen über Osteuropa in die Türkei, überqueren den Bosporus und gelangen über den Libanon und Israel auf die Sinai-Halbinsel. Über den Golf von Suez erreichen sie in Ägypten Afrika und folgen von dort aus dem Niltal nach Süden. Nach einer mehrwöchigen Rast in den Savannen brechen sie dann zur letzten Etappe nach Ost- und Südafrika auf.

Von Europa bis nach Südafrika sind die Vögel 8-15 Wochen lang unterwegs. Durchschnittlich 150 bis 300km täglich legen Störche während des Zuges zurück (10.000 km haben die Vögel zurückgelegt um nach Südafrika zu gelangen).

Fotos: R. Heigel

In Brandenburg gibt es durchschnittlich 1400 Brutpaare. Davon kommen auf den Altkreis Oranienburg ca. 40 Brutpaare. Sie ziehen in den Stammhorsten bei normaler Witterung 75 bis 90 Junge groß. Weitere 45 Nisthilfen, die für Störche errichtet wurden, bleiben von Paaren unbesetzt. Der Grund hierfür ist u.a. eine nicht ausreichende Nahrungsgrundlage. Eine wichtige Aufgabe ist es, die Nahrungsgrundlage zu verbessern bzw. zu erhalten. Nur wo das Grünland noch feucht ist, wo periodisch Überschwemmungen stattfinden und staunasse Bereiche das ganze Jahr über existieren und wo solche Flächen nur extensiv bewirtschaftet werden, hat der Storch eine Chance seine Jungen aufzuziehen.

Nisthilfen im ehemaligen Altkreis Oranienburg

Zur Zeit existieren 90 attraktive Nisthilfen für Weißstörche im Altkreis Oranienburg, Davon befinden sich 26 auf Schornsteinen, 48 auf Masten, 15 auf Dächern und ein Horst auf einem abgestorbenem Baum. Von den bestehenden Nisthilfen werden jährlich jedoch weniger als 50% von den Störchen angenommen.

 
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